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Liebhaber der Balearischen Inseln lieben Reiseberichte, zumindest dann, wenn es Segler sind!

 

Reiseberichte zu lesen hat meist einen aktuellen Hintergrund. Die meisten Leser dieses Genre der Literatur informieren sich sicherlich über eine Region ihrer zeitnahen Ferienwünsche. 

Darüber hinaus gibt es jedoch auch diejenigen, die den niedergeschriebenen Ablauf einer Reise nicht als Vorbereitung, sondern als pure Unterhaltung nutzen. 

Beide stellen jedoch klare Anforderungen an den Text. Für den Einen soll die Spannung nicht zu kurz kommen, andere wollen Informationen generieren. Einfach nur in den Ablauf einer Reise blicken, die jemand anderes unternommen hat, die man aber selber nicht machen will, oder kann, ist wohl der meist verbreitete Wunsch an einen Erlebnisbericht.   

Das häufiges Beschäftigen mit dem Thema Reisen weckt natürlich Begehrlichkeiten. Nur sehr wenige, seriöse Schätzungen sprechen von unter 5%, bringen dann Erlebtes zu Papier. 

Ein Jahresurlaub im All-Inklusive-Hotel eignet sich sicherlich auch nicht für eine breitere Leserschaft. Ferien in Hotels der vier und fünf Sterne Kategorie sowie die Beschäftigeung mit dem, was sowieso im bunten Reiseführern erklärt wird, ergibt ganz sicher keinen Stoff, mit dem man ein Buch füllen kann.

Die überwiegenden, mir bekannten Reiseberichte mit maritimer Thematik, handeln von Weltumsegelungen oder zumindest von großen Reisen zu fernen Zielen. Wir lesen dann von Abenteurern, Piraten und kritischen Situationen, in oft seglerisch unberührten Gegenden. Die geplante Reisedauer wird meist deutlich überzogen und Buchcover versprechen uns außergewöhnliche Zusammensetzungen der Crews. Mal geht es Einhand auf Reisen, oder mit schulpflichtigen Kindern in abgelegene Teile dieser Welt. Tiere sind oft gern gesehene Crew-Ergänzungen. Gesamte Schiffsbesatzungen werden auch spontan, meist der Reisekasse wegen, durch eine Crewbörse zusammengewürfelt. Zur Zeit lese ich das Buch von Laura Deckert, einer 15-jährigen, die eine, warum auch immer notwendig, große und gewagte Reise und noch viel mehr Unannehmlichkeiten hinter sich gebracht hat. Alles tolle Bücher über tolle Reisen und oft noch tollere Ziele. Für den überwiegenden Teil der segelbegeisterten Leser bleiben solche Erlebnisse jedoch ein Traum.

Unterrepräsentiert in den Regalen der Buchhändler sind ausführliche Törn- und Erlebnisberichte aus einem Revier, das viele Segler kennen und mit dessen seglerischen Hotspots man sich identifizieren kann, weil man schon dort war, oder vielleicht Teilbereiche kennt. Nicht als Revierführer geschrieben, sondern als unterhaltsame Erzählung mit beiläufigen, aber nicht im Fokus stehenden Randinformationen. In Zeitschriften wie der Yacht findet man gelegentlich entsprechende Abhandlungen, aber eben nur kurz und meist regional eng begrenzt. 

In meinem nun veröffentlichten zweiten Buch

1000 MEILEN SEGELN in den Balearen 

berichte ich über das furiose Erlebnis unter weißen Segeln auf eigenem Kiel, in der balearischen Inselwelt zu kreuzen. 

In traumhaften Buchten vor Anker zu liegen sowie die Besuche in den oft pittoresken Häfen, sind die deutlich überwiegenden Glücksmomente einer mehrmonatigen Segelreise.

Kein unerreichbares Traumziel ist also mein Thema, sondern Erlebtes als Blaupause für den nächsten geplanten Törn. Zunächst vielleicht nur hin zu ein oder zwei der von mir besuchten fünf Baleareninseln. Andere mögen beim Lesen dieser Erzählungen einen Wiedererkennungsfaktor erleben. 

Man muß kein Segler sein, die Balearen zu lieben reicht, um sich gut unterhalten zu lassen.

 

 

 

 

 

 

Mein zweites Buch

Es fängt damit an, dass man einiges aushalten muss, bis das neue Schiff segelt. Die Lust darauf und die Lust auf das Leben in den warmen Farben einer mediterranen Umgebung erzeugt ungeahnte Antriebskraft.

Was hat Tomatensaft mit Mallorca zu tun? Wie lebt es sich in einem Hafen in der Nähe des berüchtigten „Ballermann sechs“? und wie findet man den richtigen Namen für ein neues Schiff? Der Autor gibt die Antwort.

Felicitas und Walter Vollstädt, lange unterstützt durch Bordhund Timmy, segeln, auf ihren beiden jeweils mehr als zweimonatigen Reisen, mit ihrer Thalatta, eine 39ft Sunbeam Yacht, zu den fünf bewohnten Inseln der Balearen und erleben Glücksmomente aber auch Dramen.

Auf Ihrem Kurs liegen viele der bekannten Häfen der Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Sie finden Ankerplätze mit einem fast unglaublichen Karibik Feeling wie die Cala Trebaluger und die Cala Morell auf Menorca, es Trench an der Südwestküste Mallorcas und natürlich das zu Formentera gehörende Espalmador. Die Insel Cabrera, die Cala Covas, und die Cala de sa Calobra bieten der Crew unglaubliche Naturspektakel. 

Nicht nur Sonnenschein und segeln durch türkisfarbenes Wasser bestimmen den Bordalltag. Nachlässigkeit, Wetterphänomene und renitente Zeitgenossen bringen die Crew mehrfach in Not. Eine maritime Niederlage eröffnet nie erlebte Einblicke in eine Fiesta der kollektiven Glückseligkeit. 

Das furiose Erlebnis unter weisen Segeln in der balearischen Inselwelt zu kreuzen, in traumhaften Buchten vor Anker zu liegen und Besuche in den oft pittoresken Häfen, sind die deutlich überwiegenden Glücksmomente dieser Segelreisen. 

Man muß kein Segler sein, die Liebe zu den Balearen und ihrer mediterranen Lebensweise reicht, um sich gut unterhalten zu lassen. 

Als Blaupause und als Vorfreude auf den nächsten Törn ist dieser Reisebericht ganz sicher eine gute Lektüre.

Mehr Informationen unter "Die Bücher"

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